Oft werden wir gefragt, welche VR-Brille wir für das Smartphone empfehlen können. Wir haben in unserem Büro natürlich Brillen jeder Preis- und Qualitätesstufe. Diese haben wir in den letzten Wochen eingehend für euch getestet und präsentieren euch nun unsere persönlichen Ergebnisse.

Von 12€ bis 120€ kosten die unterschiedliche Modelle.

 

1. Low Budget VR-Brille für die Massen AKA Cardboard

Cardboard kennt heute fast jeder. Die Pappbrillen fangen in großen Stückzahlen schon bei 1€ pro Brille an. Qualitativ gibt es hier Unterschiede in der Bedruckung, in der Stärke der Pappe und in dem Handling. Unsere Empfehlung hier ist MR.Cardboard. Wir müssen zugeben, dieser Anbieter ist nicht der Günstigste, bietet aber seine Brillen sind sehr ausgereift und überzeugen  durch Top Qualität. Zudem lässt sich die Brille sehr einfach aufbauen. Was speziell für VR-Marketing Aktionen von grossem Vorteil ist.  Seht dazu auch unsere Artikel zum Thema VR-Marketing.

 

2. VR-Brille für den Privatgebrauch. 

Soll die Brille ein wenig länger halten investiert man besser ein paar Euro mehr. Hier gibt es unzählige Plastikvarianten, meist Made in China. Viele der Brillen, die man auf Amazon findet, sind jedoch wenig ausgereift und riechen stark nach Plastik. Unser Favorit ist daher das Google Daydream Headset. Es sieht schick aus, ist leicht und sehr bequem. Außerdem verfügt es über sehr gute Linsen und liegt im mittleren Preissegment (Preisbeispiel).

Tipp: Wer seine VR-Brille immer dabei haben möchte, dem empfehlen wir Homido MiniDiese Brille überascht durch ihre sehr gute Qualität und kostet gerade mal 15€. Ideal um jederzeit einsatzbereit zu sein. Wir als Entwickler haben den Vorteil, dass wir parallel mitverfolgen können, was der Kunde sieht, da die Brille seitlich offen ist.

daydream-homido-mini
Links Daydream, rechts Homido Mini: auch das ist eine VR-Brille.

3. VR-Brille für den Einsatz auf Messen

Brillen, die vielen Besuchern aufgesetzt werden, haben besondere Anforderungen. Vor allem an die Hygiene. Ein wechselbares Polster ist da schon mal Pflicht. Außerdem muss die Brille einfach und unkompliziert im Handling sein. Der Platzhirsch ist und bleibt hier Gear VR. Die Brille verbindet sich über USB mit dem Smartphone. Vorteil: Die Hardwaretasten können für Lautstärke oder Auswahl benutzt werden. Nachteil: Das System ist geschlossen. Es werden nur wenige Samsung Handys untestützt und die Software von Oculus wird beim einlegen geladen. Wir bietet daher eine spezielle Player360 Lizenz an, die über das Oculus Menü aufrufbar ist. Die aktuelle Version verfügt über einen USB-C Adapter, der bei uns aber schon einmal samt Handy einen Abgang gemacht hat. Die ältere Version ist von der Qualität gleich und kann euch eine Displayreparatur, wie in unserem Fall, ersparen.  (am besten direkt zu einem ausführlichen Artikel linken, der Oculus etc. erklärt mir sagt das alles nichts.

Gear-VR
Gear VR ist die bevorzugte Messelösung derzeit.
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